Diagnostik

Die Kinderklinik III für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an dem Universitätsklinikum Essen bietet eine umfassende hämatologische Diagnostik für die Kinderklinik, kooperierende Kinderkliniken in Niedersachsen und niedergelassenen Kinder- und Hausärzte an. Dieses umfasst insbesondere die Anämie-, Leukämie- und Neutropeniediagnostik aus peripherem Blut, Knochenmark und Liquor (Diagnosestellung, Ausschluss).

Leiter: Prof. Dr. med. Dirk Reinhardt

AML Labor der Kinderklinik III

Entnahmelabor: Die regelmäßigen Blutbildkontrollen aller ambulanten onkologischen Patienten der Kinderklinik der medizinischen Hochschule werden hier durchgeführt. Auch Liquor und Punktatmaterial wird hier verarbeitet und weitergeleitet.
Knochenmarklabor: Zytomorphologisch werden hier Blut, Knochenmark und Liquor sowie Punktatmaterial untersucht und beurteilt. Die Diagnostik bzw. der Ausschluß von Leukämien mit Schwerpunkt auf myeloische Leukämien) sowie anderer hämato-onkologischer Erkrankungen stehen dabei im Vordergrund. Die Materialverschickung für Therapieoptimierungsstudien, bei denen Patienten unseres Zentrums eingeschlossen sind, wird von hier koordiniert.

Referenzlabore der AML-BFM Studie

Morphologie: im Referenzlabor werden Blut, Knochenmark und Liquor sowie auch Punktatmaterial zytomorphologisch untersucht und beurteilt. Dabei steht neben der Bestätigung der Diagnose einer AML zunächst die Zuordnung zu einer FAB-Gruppe und im Verlauf die Beurteilung des Remissionsstatus im Vordergrund.
Immunphänotypisierung: Die immunphänotypische Untersuchung von Knochenmark und peripherem Blut wird insbesondere zur Leukämiediagnostik und zum Leukämieausschluß durchgeführt. Eine Beurteilung im Verlauf findet mit dem Ziel des Erkennens einer minimalen Resterkrankung im Rahmen der kooperativen AML-BFM-Therapiestudien statt.
Molekulargenetische Diagnostik: Die molekulargenetische Diagnostik der GATA-Mutation bei Kindern mit Leukämie oder transitorischer myeloischer Erkrankung und Down-Syndrom wird in unseren Laboren durchgeführt. Weitere molekulargenetische Untersuchungen werden bei Initialdiagnostik und im Rahmen des Erkennens einer minimalen Resterkrankung in Zusammenarbeit mit weiteren Referenzlaboren der kooperativen AML-BFM-Therapiestudien durchgeführt.
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